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Offener Brief an demokratische Parteien نامه سرگشاده دکتر حسن ماسالی

آزاد اندیشی، ایراندوستی ، همبستگی ، برای رهائی

` hmassali@aol.com 

P.O. Box 60735،   Potomac, MD 20859, USA    

https://www.youtube.com/user/democracyiran   

 

Offener Brief an demokratische Parteien, Parlamentsabgeordneten und an die  Regierungen der Welt

Kopie: an internationale Menschenrechtsorganisationen

20/July/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie es wissen, regiert mehr as 40 Jahren ein fanatisches Terrorregime im Iran. Den Berichten von internationalen Presse- und Menschenrechtsorganisationen zur Folge werden der iranischen Regierung viele Verbrechen zur Last gelegt. Dennoch pflegen die Regierungsvertreter der demokratischen Länder Beziehungen zu dieser verbrecherischen Regierung, um sog. „Aufbaudialog“ zu führen und gegenseitiges Verständnis zu erreichen.

Mit diesem Brief kritisiert die „Iranische Demokratische Bewegung“ die Politik und Maßnahmen von manchen demokratischen Regierungen dem iranischen Regime gegenüber. Zur Aufklärung der öffentlichen  Meinung deutet sie auf folgende Fälle hin, die nur einen geringen Teil der verbrecherischen Taten einer mörderischen Regierung an iranischen freiheitsliebenden Menschen darstellen:

  • Im Sommer 1988 sind über Zehntausende von Intellektuellen und Dissidenten  nur aufgrund der Teilnahme an den Antiregierungsdemonstrationen oder wegen der Verteilung von Flugblättern in den Gefängnissen  hingerichtet worden. Dabei sind die minderjährigen Mädchen auf Befehl von religiösen Befehlshabern nach islamischen Gesetzen vor der Hinrichtung vergewaltigt worden. Die iranische Regierung  versuchte  diesen schrecklichen Massenmord ohne Hinterlassung jeglicher Spuren durchzuführen. Den iranischen Menschenrechtsorganisationen ist es bis jetzt gelungen die Namen von über 5000 dieser Opfer zu registrieren. Wir sind bereit  Ihnen diese Liste zur Verfügung zu stellen.
  • Der iranische Geheimdienst hat bis jetzt über 150 politische Aktivisten und Oppositionsführer (wie Dr. Shahpour Bakhtiar, Dr. Abdolrahman Broumand, Dr. Ghassemlou, Dr. Sharafkandi, General Gholamali Oweissi, Gholam Keshawarz, Kazem Rajawi, Freidoun Farokhzad, und Sirous Elahi) im Ausland ermordert.
  • Über 100 Menschen – Oppositioneller – , Schriftsteller, Journalisten, (wie Ali Akbar Saidi Sirjani, Ahmad Miralai, Ghafar Hosseini, Ahmad Tafazoli, Mohamad Jafar Pouyandeh, Majid Sharif, Dr. Kazem Sami, Daryoush Frouhar, Parwaneh Eskandari) und auch viele Personen, die zu religiösen und ethnischen Minderheiten gehören (wie Scheich Mohammad Ziai, Said Ahmad Molavi, Mohamad Rabii, Feizollah Makhoubat, Mehdi Dibaj, Hayak Houspian Mehr, Tawous Mikaiyan, Mohammad Rawanbakhsh, Dr. Abdolaziz Bojd, Zabihallah Mehrami und Moussa Talebi) – sind vom iranischen Geheimdienst auf rätselhafte Weise umgebracht worden. Diese Morde sind im Iran als „Kettenmord“ bekannt. Zu den Mittätern dieser Kettenmorde gehören einige Minister unter dem sogenannten Reformpolitiker Mohammad Khatami, die politische Immunität genießen.
  • Außer den Verbrechen, die alltäglich vom iranischen Regime gegen das iranische Volk verübt werden, verfügen regierungstreue religiöse Führer in unterschiedlichen Orten im Iran über ein Netzwerk von finanziellen und politischen Terrorinstitutionen,  von wo aus sie ihre Drohungen, ihr gewaltsames Vorgehen gegen Dissidenten und die Beschlagnahme von deren Hab und Guten in die Tat umzusetzen. Mitglieder dieser illegalen und verbrecherischen Terrornetzwerke, die Regierungsunterstützung genießen,  ermorden schutzlose Bürger wie minderjährige Mädchen und Frauen nur aufgrund der Missachtung  der islamischen Kleideranordnung und Moralwerte. Das neueste vom iranischen Regime begangene Verbrechen, ist die Hinrichtung von Atefeh Rajabi, eines geisteskranken 16 jährigen Mädchens, das nur wegen ihrer angeblichen  sexuellen Beziehung mit einem Mann in der Stadt Nekah (im Provinz Mazanderan) zum Tode verurteilt wurde. Dem Bericht der Internationalen Menschenrechtsorganisation von Julie 1992 zur Folge sind 775 Menschen im Iran nur im Jahr 1991 hingerichtet worden. Dieselbe Menschenrechtsorganisation berichtete, dass über 110 Menschen im Jahr 1996 im Iran exekutiert worden. Außerdem hat die UNO dem iranischen Regime eine Liste mit den Namen von 506 Verschwundenen abgegeben, deren Schicksal bis heute ungeklärt ist. Die geheimen und offiziellen Informationen der Weltgemeinschaft und die von iranischen demokratischen Organisationen, zeigen, dass jedes Jahr viele freiheitsliebende Menschen und sogar einfache Bürger, nur aufgrund von einfachster Kritik zum Tode verurteilt werden.
  • Politische demokratische Organisationen und die unabhängige Presse dürfen nicht ihrer in der Verfassung verankerten legitimen Aktivität nachzugehen. Solche Verbote führen zu unorganisierten spontane Demonstrationen der unzufriedenen Bevölkerung in unterschiedlichen Orten im Iran. Das iranische Regime beantwortet die friedlichen Demonstrationen oft mit scharfen Kugeln. Bis jetzt sind zahlreiche Bürger in folgenden Städten wie Teheran, Esslamshahr, Shiraz, Arak, Mashhad, in der Provinz Gilan und Mazanderan, Kordestan, Azarbayejan, Khosestan und Bluchestan während der friedfertigen Demonstrationen erschossen worden. Nur in Provinz Kordestan hat das iranische Regime während der letzten 25 Jahren zahlreiche Menschen ohne gerichtliche Verhandlung hingerichtet. Die Zahl der Todesopfer auf der Straßen der anderen Städten ist im Jahr 1992 über 300 berichtet worden.
  • Im Juni 1999 hat die iranische Studentenbewegung auf diese Gräueltaten reagiert,  indem sich gebildete junge Leute und Akademiker bei verschiedenen Versammlungen und Demonstrationen auf den Straßen gegen dieses Terrorsystem zu Wehr setzten. Als Antwort auf Studentenprotest hat das Regime  mit Hilfe von seinen Söldnern, Milizen und Schlägerbanden die Studentenwohnheime barbarisch angegriffen um Studenten zu verprügeln, was zu schweren Verletzungen und Tod mancher Studenten führte. An diesem Tag sind einige Studenten verschwunden und viele inhaftiert worden. Eine Große Zahl von Inhaftierten ist immer noch ohne Gerichtsverhandlung im Gefängnis.
  • Von der letzten  Parlamentswahl ist bekannt, dass es keine freie Wahl war. Die Art und Weise der Durchführung der Wahl und Ihr Ergebnis ist von allen internationalen Beobachtern verurteilt worden. Deshalb sind die neuen Parlamentsabgeordneten nicht vom Volk gewählt. Sie sind nicht der Vertreter des Volkes, sondern nur die Befürworter der fanatischen religiösen Führer und ihres mörderischen Terror- und Erpressungssystems.
  • Arbeiter, Lehrer, Angestellte, Studenten, Schriftsteller, Journalisten und alle sozialen Schichten im Iran genießen heutzutage weder private oder gesellschaftliche  Freiheit noch dürfen sie ihre eigenen unabhängige Gewerkschaften gründen. In der letzten 3 Jahren sind über 100 Zeitungen auf  Befehl von Khamenehi , höchsten und absoluten geistigen Führer, geschlossen und zahlreiche Journalisten, Schriftsteller und Forscher eingesperrt worden.
  • Das Justizsystem  im Iran wird von fanatischen religiösen Führern  verwaltet. Die Gerichtsverhandlungen finden oft statt, ohne dass die Angeklagten einen Anwalt haben dürfen. In vielen Fällen sind die Folterer gleichzeitig Staatsanwalt und der Richter. Es ist zu erwähnen, dass die ausgebildeten und unabhängigen liberalen Richter entweder im Gefängnis sitzen oder  ihrer Arbeit nicht nachzugehen dürfen.
  • Nach den im Iran praktizierten islamischen Gesetzen werden Frauen als Menschen zweiter Klasse bewertet, so dass sie sich ein menschenunwürdiges Leben und brutale Gesetze gefallen lassen müssen. Die Klerusbanden haben unter dem Schutz des Regimes Menschenhandelinstitutionen gegründet und handeln mit kleinen Mädchen als Sklaven im Sklavenmarkt der arabischen Nachbarländer. Außerdem genießen die ethnischen und religiösen Minderheiten keine gleichen Rechte. Aus dem Grund fliehen jedes Jahr Hunderte von Menschen über die Grenzen in der Hoffnung, in irgendeinem Ort der Welt Asyl zu finden.
  • Im Iran gibt es außer offiziellen Gefängnissen, zahlreiche Inoffizielle, in denen Hunderte von liberalen Leute und Dissidenten unter menschenverachtenden Bedingungen eingesperrt sind. Viele der Gefangenen werden gesundheitlich nicht versorgt, während die Gefängnisbeamten gezielt Drogen in den Gefängnissen verteilen, um die Gefangenen allmählich mit Drogen zugrunde zu richten. Die Gefangenen werden mit unterschiedlichen grausamen Methoden gefoltert. Zum Brechen des geistigen Widerstands der politischen Gefangenen, werden sie mit sexuell perversen asozialen Gefangenen oder Schlägertypen zusammen gebracht. Die gewalttätigen Killer werden in den Zellen zur Demütigung und Erpressung der politischen Gefangenen eingesetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Sie bitten , alle Ihre Möglichkeiten einzusetzen:

  • zur Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran,
  • zur Entsendung einer Gruppe internationaler Beobachter, zusammengesetzt aus Abgeordneten der Parlamenten der demokratischen Länder und Mitgliedern der internationalen Menschenrechtsorganisationen zur Beobachtung und Beurteilung der Angelegenheiten der politischen Gefangenen im Iran.

Hochachtungsvoll

Hassan Massali,Ph.D.

www.drhassanmassali.com  

دکتر حسن ( ذانیچ ) ما سا لی

Action for Democracy & Human Rights in Middle East (Non-Profit)     

International Solidarity with Iranian People   www.iran-isip.com  

 www.iranomid.de     www.adhr.info     www.hassan-massali.de     hmassali@gmail.com                              

                                       

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درباره ی اختر قاسمی

فرزند نفت ام. در گچساران بدنیا آمدم و در مسجدسلیمان شهری که با نفتش، با شیره ی جان خود و مردم مهربانش ایران نوین را ساخت، بزرگ شدم. از سال 1984 در خارج از کشور زندگی میکنم. در آکادمی هنر در اشتوتگارت تحصیل کردم و بیش از سه دهه است که به کار رسانه، عکس و فیلم و فعالیت های فرهنگی و حقوق بشری مشغولم. به امید آزادی و برقرای دمکراسی در میهنم زنده ام و تلاش میکنم. آرزوی دوباره دیدن شهر عزیزم را دارم و دلم برای شقایق ها و کوه های شهرم خیلی تنگ شده ....

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